Thema:


Die Nette Toilette
Hier dürfen sie müssen.“ Unter diesem Motto steht die Initiative „Nette Toilette“.

Diese Aktion wurde ursprünglich in Aalen erdacht und mittlerweile setzten 90 deutsche Städte dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen Geschäftsleuten und Kommunen um. Die Idee dieser Aktion ist bestehende Toilettenanlagen in Gastronomien, Geschäften, öffentlichen und privaten Institutionen für die Allgemeinheit zu öffnen, ohne das Forderungen, wie z.B. Verzehrzwang, bestehen.
Für die Allgemeinheit sichtbar werden die Türen der jeweiligen Geschäfte mit einem Logo kenntlich gemacht. Für dieses Logo wären dann Lizenzgebühren fällig. Die Stadt zahlt jährlich eine Pauschale, bei der ungefähr 800 Euro üblich sind. Das ist eine der Gegenleistungen für die allgemeine Öffnung. Ein anderer Anreiz für den Geschäftsbetrieb ist neben der Kostenerstattung auch der Zugang zu weiteren Kundenkreisen.
Bei der Planung der „Netten Toilette“ wird auch Rücksicht auf die Belange von Behinderten, wie z.B. keine vorhandenen Barrieren, und von Frauen, z.B. Standorte an belebten und sicheren Orten genommen.
Die Stadt Münster verfügt momentan über 18 Standorte mit öffentlichen Toiletten. An sieben Standorten sind automatische Toilettenanlagen installiert. Die Durchführung der Aktion „Nette Toilette“ könnte in Münster das vorhandene Angebot öffentlicher Toiletten sinnvoll ergänzen. In Freiburg sowie hier in Münster gibt es immer noch Überlegungen, ob man diese Aktion umsetzt.

 

 

Quelle: Pressestelle Stadt Münster
Fotoquelle: Stadt Münster
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